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DE0005140008 514000 -   € -   €
 
 
 

Deutsche Bank-Aktie: negative Medien-Berichtserstattung belastet Aktienkurs


17.12.2012
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der Analyst der Nord LB, Michael Seufert, stuft die Deutsche Bank-Aktie (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) von "halten" auf "kaufen" herauf.

Die Deutsche Bank-Aktie sei zuletzt von über 35 Euro auf knapp über 32 Euro gesunken. Der Titel habe hierbei auf die sehr ausgiebige Berichterstattung in den Medien speziell über die staatsanwaltlichen Ermittlungen im Hinblick auf Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Handel von CO2-Verschmutzungszertifikaten reagiert. Für Negativschlagzeilen hätten auch schon seit einiger Zeit die Untersuchungen im Hinblick auf die Manipulation des Interbankenzinssatzes LIBOR gesorgt und in wieweit die Deutsche Bank hierin involviert sein könnte. Zusätzlich würden derzeit wieder alte Vorwürfe aus dem Jahr 2010 hochkochen, die der Bank unterstellen würden, dass sie Risikopositionen in der heißen Phase der Finanzkrise erheblich zu niedrig ausgewiesen habe.


Kürzlich habe das Kreditinstitut seinen neuen Geschäftsbereich "Non-Core Operations" präsentiert. Dieser bündle alle Vermögenswerte, die nicht zum Kerngeschäft gehören würden.

Darüber hinaus habe die Geschäftsführung mitgeteilt, dass im Kerngeschäft in den Monaten Oktober und November ein solides Ergebnis erzielt worden sei. Nichtsdestotrotz sei darauf hingewiesen worden, dass der fortlaufende Anpassungsprozess an das neue wirtschaftliche und regulatorische Umfeld sowie die angekündigten Maßnahmen des Effizienzsteigerungsprogramms 2015+ erhebliche Belastungen für das 4. Quartal 2012 mit sich bringen würden. Ferner habe die Deutsche Bank ihre Ziele für die Kapitalplanung bestätigt, die eine harte Kernkapitalquote (gemäß vollständiger Umsetzung von Basel III) von 7,2% per Ende Dezember 2012 und von 8% per Ende März 2013 vorsähen.

Die Deutsche Bank müsse sich wie die Mehrzahl der weltweiten Finanzinstitute seit dem Beginn der Bankenkrise mit einer Vielzahl von Untersuchungen durch Gerichte und Aufsichtsbehörden auseinandersetzen, die immer wieder einmal für Negativschlagzeilen sorgen und den Aktienkurs kurzfristig belasten würden. Die daraus möglicherweise resultierenden Einmalbelastungen seien im Einzelnen zwar nur schwer zu schätzen, sie sollten aber die fundamentale Bewertung des operativen Geschäfts nicht signifikant tangieren.

Die Analysten der Nord LB halten die jüngsten Kursverluste für übertrieben und raten nun zum Kauf der Deutsche Bank-Aktie. Das Kursziel werde von 33 auf 36 Euro angehoben. (Analyse vom 14.12.2012) (17.12.2012/ac/a/d)




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